27. Juli 2026
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Fortführungsprognose wackelt ohne Haftpflichtschutz

Fortführungsprognose wackelt ohne Haftpflichtschutz

Die Zahlen stehen. Das Sanierungskonzept ist durchgerechnet, die Liquiditätsplanung sauber, das Fortführungsszenario in sich schlüssig. Und dann die eine Frage, die im Entwurf der Fortführungsprognose plötzlich unbeantwortet bleibt: Ist der Betrieb während der Betriebsfortführung eigentlich haftungsrechtlich abgesichert?

Niemand im Team kann das in der verfügbaren Zeit belastbar beantworten. Wie viele Policen bestehen überhaupt noch? Sind sie in Umfang und Höhe ausreichend? Laufen Beitragsrückstände, die den Schutz längst haben erlöschen lassen? Genau in diesem Moment zeigt sich, wie eng Haftungsfrage und Prognosequalität zusammenhängen – und wie wenig Zeit für eine saubere Klärung bleibt, wenn die Prognose ohnehin schon unter Termindruck steht.

Warum Haftpflicht in die Fortführungsprognose gehört

Eine Fortführungsprognose ist kein reines Zahlenwerk. Sie bewertet, ob der Betrieb die Sanierungsphase operativ und wirtschaftlich durchsteht – und ein ungeklärtes Haftungsrisiko ist ein Faktor, der genau diese Einschätzung infrage stellen kann. Gläubigerausschuss, Gericht oder Sachwalter fragen selten explizit danach. Sie merken es dann, wenn im Schadensfall die Deckung fehlt und die Masse für Personen- oder Sachschäden geradestehen muss, die eigentlich versicherbar gewesen wären.

Drei Ursachen liegen dieser Unsicherheit typischerweise zugrunde: Policen, die wegen Beitragsverzugs bereits gekündigt wurden, ohne dass dies zu Verfahrensbeginn bekannt ist; Verträge mit eingeschränktem Deckungsumfang, die bestimmte Risiken schlicht ausschließen; oder Risiken, die im insolventen Unternehmen nie versichert waren. Für die Fortführungsprognose spielt es dabei zunächst wenig Rolle, welche der drei Ursachen konkret vorliegt – entscheidend ist, dass die Frage beantwortet und das Risiko geschlossen ist, bevor die Prognose extern verteidigt werden muss.

Wie insoBHVhoch3 an dieser Stelle ansetzt

insoBHVhoch3 ist eine subsidiäre Betriebshaftpflichtversicherung für Unternehmen in der Betriebsfortführung. Subsidiär bedeutet: Sie ersetzt keine bestehende Police, sondern springt dort ein, wo Schutz fehlt, nicht ausreicht oder wegen Beitragsverzugs ruht. Versicherungsnehmer ist das Unternehmen, nicht der Verwalter oder Berater persönlich – die Beiträge werden aus der Insolvenzmasse gezahlt.

Der Schutz beginnt mit Antragstellung und deckt die ersten drei Monate der Betriebsfortführung – üblicherweise genau der Zeitraum, in dem die Fortführungsprognose erstellt und erstmals verteidigt wird. Er endet automatisch nach drei Monaten, mit dem Ende des Mandats oder mit der Liquidation des Unternehmens, je nachdem, was zuerst eintritt, sofern nicht zwischenzeitlich anderer Versicherungsschutz greift. Beantragt wird ausschließlich digital über versteegen48.de, in wenigen Minuten – ein Vorgang, der sich neben anderen Sofortmaßnahmen zu Verfahrensbeginn erledigen lässt, ohne einen eigenen Zeitblock zu beanspruchen.

Wichtig ist dabei die zweite Ebene, die über den reinen Sofortschutz hinausgeht: Parallel zur Laufzeit prüft Versteegen, ob und wie bis zum Ende der drei Monate ein regulärer, dauerhafter Versicherungsschutz beschafft werden kann, und vertritt das Unternehmen in den Verhandlungen mit den Versicherern. insoBHVhoch3 überbrückt die Unsicherheit also nicht nur zeitlich – die eigentliche Klärung der Versicherungssituation läuft im Hintergrund bereits mit. Für die Fortführungsprognose bedeutet das: aus einer offenen Frage wird ein dokumentierter, belastbarer Zustand.

Ein Baustein, kein Ersatz für die Prognose selbst

insoBHVhoch3 ersetzt keine der übrigen Voraussetzungen einer tragfähigen Fortführungsprognose – operative und wirtschaftliche Faktoren bleiben davon unberührt. Aber die Haftpflichtfrage ist ein Baustein, der sich in dieser frühen Phase häufig unnötig lange offenhält, obwohl er sich innerhalb weniger Minuten schließen lässt. Wer diesen Punkt frühzeitig klärt, gewinnt genau die Zeit zurück, die die eigentliche Prognosearbeit braucht.

Wenn Sie aktuell an einer Fortführungsprognose arbeiten und die Haftpflichtfrage noch offen ist:

Der Online-Antrag für insoBHVhoch3 dauert wenige Minuten, der Schutz steht sofort.

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